Häufige Fragen
Antworten auf das, was uns am häufigsten gefragt wird.
📍 Göttingen · Hannover · Kassel – auch bundesweit
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Mediation, Coaching, Moderation und Führungskräfteschulung.
Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns einfach an. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Allgemein
Grundlegende Fragen zu „Raus aus dem Konflikt“
Was macht euch besonders?
Wir arbeiten als Duo: Frank Arnold und Ina Breiholz-Eberhardt bringen unterschiedliche Hintergründe mit, die sich gut ergänzen. Frank kennt den öffentlichen Dienst aus über 13 Jahren eigener Berufspraxis. Das ist im Mediationsmarkt eher ungewöhnlich. Als Team ermöglichen wir Co-Mediation bei komplexen Konflikten und bieten neben Mediation auch Coaching, Führungskräftetraining und Moderation aus einer Hand.
Wo sind Sie tätig?
Unser Einzugsgebiet ist die Region Göttingen, Hannover und Kassel. Wir arbeiten aber auch bundesweit, vor Ort oder per Videocall. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Zusammenarbeit trotz Entfernung möglich ist, fragen Sie uns einfach.
Geht das auch online?
Ja, viele unserer Sitzungen finden per Videocall statt. Für Coaching und Moderation funktioniert das sehr gut. Ob Online-Mediation für Ihre Situation geeignet ist, klären wir im Erstgespräch.
Wo findet eine Mediation statt?
Wir kommen zu Ihnen, nutzen einen neutralen Ort oder unsere eigenen Räume. Je nach Situation sind auch Online-Sitzungen möglich. Wichtig ist vor allem ein ruhiger, vertraulicher Rahmen, in dem alle offen sprechen können. Den passenden Ort besprechen wir im Erstgespräch.
Kosten & Abrechnung
Transparent und nachvollziehbar.
Wie wird abgerechnet?
Die erste angefangene Stunde wird immer vollständig abgerechnet. Danach erfolgt die Abrechnung anteilig im 15-Minuten-Takt – Sie zahlen also nur für die Zeit, die tatsächlich in Anspruch genommen wird.
Was kostet das Erstgespräch?
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären gemeinsam, ob und wie wir Ihnen helfen können – ohne Druck und ohne Verpflichtung.
Wer trägt die Kosten?
Das hängt vom Kontext ab. In betrieblichen Mediationen übernimmt häufig der Arbeitgeber die Kosten. Bei privaten oder familienrechtlichen Themen teilen sich die Beteiligten die Kosten in der Regel zu gleichen Teilen. In manchen Fällen beteiligen sich Rechtsschutzversicherungen. Wir klären das gerne gemeinsam im Erstgespräch.
Gibt es ein schriftliches Angebot?
Ja. Auf Wunsch erstellen wir ein formales Angebot, das Sie intern weiterleiten oder zur Kostenklärung mit Ihrer Versicherung nutzen können.
Mediation
Fragen rund um das Mediationsverfahren
Was ist Mediation?
Mediation ist ein freiwilliges, vertrauliches Verfahren zur Lösung von Konflikten. Eine neutrale Person begleitet die Beteiligten dabei, gemeinsam eine tragfähige Lösung zu entwickeln. Anders als vor Gericht entscheidet niemand von außen. Die Parteien bestimmen selbst, was am Ende herauskommt.
Wie funktioniert das Verfahren?
In strukturierten Gesprächen sorgen wir dafür, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und gehört werden. Wir stellen Fragen, die helfen, hinter die Positionen zu schauen. Denn dort, bei den eigentlichen Interessen und Bedürfnissen, entstehen die Lösungen. Niemand wird zu etwas gezwungen.
Wann ist Mediation sinnvoll?
Immer dann, wenn ein Konflikt belastet, aber beide Seiten grundsätzlich bereit sind, miteinander zu sprechen. Typische Situationen:
- Teamkonflikte in Unternehmen oder Behörden
- Streitigkeiten zwischen Geschäftspartnern oder Kollegen
- Nachbarschafts- oder Gemeinschaftskonflikte
- Familienstreitigkeiten, z. B. bei Erbschaften oder Trennung
- Situationen, in denen ein Gerichtsverfahren vermieden werden soll
Wie läuft eine Mediation ab?
Eine Mediation verläuft in fünf Phasen:
- Auftragsklärung: Wir stellen das Verfahren vor, vereinbaren die Spielregeln und klären die Vertraulichkeit.
- Themensammlung: Alle Beteiligten benennen, was sie beschäftigt. Ohne Unterbrechung, ohne Bewertung.
- Interessen und Bedürfnisse: Was steckt wirklich hinter den Positionen?
- Lösungsoptionen: Gemeinsam entwickeln wir Ideen. Kreativ, offen, ohne sofortige Bewertung.
- Vereinbarung: Was alle Seiten trägt, wird zur verbindlichen Abschlussvereinbarung.
Wie lange dauert es?
Das ist sehr unterschiedlich. Einfachere Konflikte lassen sich manchmal in 2 bis 3 Sitzungen klären, komplexere Fälle brauchen mehr Zeit. Eine Sitzung dauert in der Regel 90 bis 120 Minuten. Im Erstgespräch geben wir Ihnen eine erste Einschätzung.
Wer bezahlt eine Mediation?
Oft teilen sich die Konfliktparteien die Kosten. Bei betrieblichen Mediationen übernimmt häufig der Arbeitgeber oder die Behörde. In manchen Fällen beteiligen sich auch Rechtsschutzversicherungen.
Ist die Vereinbarung bindend?
Ja. Die Mediationsvereinbarung ist ein privatrechtlicher Vertrag, der für alle Unterzeichnenden verbindlich ist. Wer zusätzliche Rechtssicherheit möchte, kann sie notariell beurkunden oder als gerichtlichen Vergleich festhalten lassen.
Mediation oder Schlichtung – was ist der Unterschied?
Ein Schlichter macht einen konkreten Lösungsvorschlag, den die Parteien annehmen oder ablehnen können. Ein Mediator macht keine Vorschläge. Er begleitet die Parteien dabei, ihre eigene Lösung zu entwickeln. Wer selbst entschieden hat, hält sich auch eher daran.
Ist Mediation dasselbe wie Therapie?
Nein. Mediation ist zukunftsorientiert und zielt darauf ab, einen konkreten Konflikt zwischen mehreren Parteien zu klären. Therapie befasst sich mit der Verarbeitung persönlicher Erlebnisse oder psychischer Belastungen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
So früh wie möglich. Je länger ein Konflikt schwelt, desto verhärteter werden die Fronten. Aber auch in eskalierenden Situationen ist Mediation oft noch möglich. Rufen Sie uns an – wir sagen Ihnen ehrlich, ob Mediation gerade sinnvoll ist.
Passt Mediation zu meiner Situation?
Mediation passt, wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können:
- Gibt es eine andere Partei, mit der ich die Situation klären möchte?
- Bin ich bereit zuzuhören, auch wenn ich anderer Meinung bin?
- Möchte ich eine Lösung, die ich selbst mitgestaltet habe?
- Will ich ein Gerichtsverfahren vermeiden?
Konflikte im Team
Wie löst man Teamkonflikte?
Teamkonflikte lösen sich selten von allein. Der erste Schritt ist, den Konflikt offen anzuerkennen und frühzeitig professionelle Unterstützung zu holen. In der Mediation kommen alle Beteiligten zu Wort und erarbeiten gemeinsam Lösungen.
Was tun bei Eskalation im Team?
Schnell handeln, aber besonnen. Als Co-Mediationsteam bringen wir Ruhe in eskalierte Situationen und schaffen einen Rahmen, in dem alle wieder handlungsfähig werden. Je früher Sie uns einschalten, desto leichter lässt sich klären.
Warum entstehen Teamkonflikte?
Selten aus einer einzigen Ursache. Häufige Auslöser:
- Unklare Rollen, Zuständigkeiten oder Erwartungen
- Unterschiedliche Arbeitsstile oder Werte
- Wahrgenommene Ungerechtigkeiten bei Aufgaben oder Anerkennung
- Kommunikationsprobleme, besonders in hierarchischen Strukturen
- Veränderungsprozesse wie Umstrukturierungen oder neue Führung
Mediation für Unternehmen
Fragen zur Mediation im betrieblichen Kontext
Wann lohnt sich Mediation im Unternehmen?
Betriebliche Mediation lohnt sich, sobald ein Konflikt die Zusammenarbeit, die Stimmung oder die Leistung spürbar beeinträchtigt. Je früher Mediation eingesetzt wird, desto einfacher und günstiger ist die Klärung.
Warum nicht einfach HR klären lassen?
HR-Abteilungen und Führungskräfte sind Teil des Systems. Das schränkt ihre Neutralität ein, auch wenn sie es nicht wollen. Externe Mediatoren haben keine Vorgeschichte mit den Beteiligten und keine internen Loyalitäten.
Wer zahlt bei Unternehmensmediation?
Häufig übernimmt der Arbeitgeber die Kosten. Das ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, denn ungelöste Konflikte kosten durch Fehlzeiten, Fluktuation und Produktivitätsverlust ein Vielfaches. Wir erstellen Ihnen auf Wunsch ein formales Angebot.
Geht das auch bei Gesellschafterkonflikten?
Ja. Gesellschafter- und Partnerkonflikte gehören zu den häufigsten und sensibelsten Anwendungsfeldern der Wirtschaftsmediation. Mediation schafft Raum für echte Klärung, vertraulich und ohne das Unternehmen zu gefährden.
Mediation im öffentlichen Bereich
Fragen zur Mediation im öffentlichen Dienst
Funktioniert Mediation auch in Behörden?
Verwaltungsmediation ist ein erprobtes Instrument zur Klärung von Teamkonflikten, Führungskonflikten und abteilungsübergreifenden Spannungen. Mediation ist freiwillig und vertraulich – gerade deshalb ist sie in einem hierarchischen Umfeld oft erst möglich.
Was ist an Verwaltungskonflikten anders?
Konflikte in Behörden entstehen unter anderen Bedingungen: enge rechtliche Rahmenbedingungen, eingeschränkte Personalinstrumente, Beamtenrecht und eine ausgeprägte Hierarchiekultur. Frank Arnold kennt dieses Umfeld aus 13 Jahren eigener Berufspraxis – das ist im Mediationsmarkt ungewöhnlich.
Wer zahlt bei Verwaltungsmediation?
In der Regel übernimmt die Behörde oder Körperschaft die Kosten. Wir erstellen auf Anfrage ein formales Angebot, das intern weitergegeben werden kann.
Coaching
Fragen rund um systemisches Coaching
Wann ist Coaching sinnvoll?
Coaching ist sinnvoll, wenn Sie Klarheit brauchen oder eine neue Perspektive suchen. Typische Anlässe:
- Übernahme einer neuen Führungsrolle
- Berufliche Neuorientierung oder wichtige Karriereentscheidungen
- Schwierige Teamdynamiken aus Führungsperspektive
- Anhaltender Stress oder das Gefühl, im Hamsterrad zu stecken
- Der Wunsch, die eigene Kommunikation oder Wirkung zu verbessern
Was bringt Coaching?
Coaching schafft Raum für ehrliche Selbstreflexion ohne Bewertung. Es hilft, eigene Muster zu erkennen, blinde Flecken zu entdecken und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Wie lange dauert Coaching?
Das hängt vom Anliegen ab. Manche Themen klären sich in 3 bis 5 Sitzungen, andere begleiten wir über mehrere Monate. Eine Sitzung dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Es gibt keine Mindestlaufzeit.
Mediation oder Coaching – was passt zu mir?
Mediation ist das richtige Format, wenn mehrere Personen beteiligt sind und gemeinsam eine Lösung gesucht wird.
Coaching richtet sich an eine einzelne Person und hilft dabei, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Manchmal braucht es beides – was passt, besprechen wir gerne mit Ihnen.
Moderation
Fragen rund um professionelle Moderation
Wann brauche ich externe Moderation?
Externe Moderation ist sinnvoll, wenn die Führungskraft selbst inhaltlich beteiligt ist, ein Workshop wichtige Entscheidungen treffen soll oder latente Spannungen den Prozess beeinflussen könnten.
Was macht ein Moderator?
Ein Moderator gestaltet den Prozess, nicht die Inhalte. Er sorgt dafür, dass alle zu Wort kommen, Diskussionen strukturiert bleiben und am Ende verwertbare Ergebnisse entstehen.
Wie läuft ein moderierter Workshop ab?
Jeden Workshop konzipieren wir individuell. Typisch ist dieser Ablauf:
- Vor dem Workshop: Auftragsgespräch, Klärung der Ziele, Konzeption
- Einstieg: Ankommen, gemeinsamer Rahmen, Erwartungen klären
- Hauptteil: Strukturierte Arbeit an den Themen
- Ergebnissicherung: Was wurde beschlossen? Wer macht was bis wann?
- Abschluss: Reflexion, Feedback, nächste Schritte
Führungskräfteschulung
Fragen zu unseren Schulungsangeboten
Für wen ist das geeignet?
Unsere Führungskräfteschulungen richten sich an alle, die Menschen führen – unabhängig von Branche oder Hierarchieebene. Besonders profitieren Führungskräfte, die ihre Kommunikation in Konfliktsituationen verbessern möchten oder neu in eine Führungsrolle gewechselt sind.
Was sind typische Inhalte?
Wir verbinden Theorie und Praxis. Typische Inhalte:
- Kommunikation in schwierigen Situationen
- Konfliktdynamiken verstehen und früh erkennen
- Gesprächsführung in Konflikten und Kritikgesprächen
- Die eigene Führungsrolle reflektieren und weiterentwickeln
- Mediative Grundhaltung im Führungsalltag anwenden
Wie lange dauert eine Schulung?
Das hängt vom Umfang und Ziel ab. Möglich sind kompakte Halbtages- oder Tagesworkshops, mehrtägige Intensivschulungen sowie begleitende Schulungsreihen über mehrere Wochen oder Monate. Das Format entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen.
Weitere Themen
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